21. 02. 2017

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Mein Name ist Šuma, Šuma Čovjek

Dieser Blogeintrag stellt mein musikalisches Wirken der letzen paar Jahre in den Fokus. Aus jahrelanger Arbeit mit dem „B- Ekspress"- Label im KiFF Aarau (CH) und der Band „Extrem Bosnian Blues Band", die sich im Kern der bosnischen Sevdahmusik (urbane Libeslyrik) verschieben hat, sind viele spannende Begegnungen mit anderen Kunst- und Kulturschaffenden entstanden. Das neuste Projekt heisst „Šuma Čovjek" (kroatisch Waldmensch) welches seine CD- Taufe am 15. Januar 2016 hatte.

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Einige Jahre waren 8 Jazz- Musiker des damaligen Šuma Čovjek Orkestar auf einem wilden Streifzug durchzechter Konzertnächte unterwegs... An einem dieser Nächte traffen wir uns Backstage und beschlossen - vorerst - den Schweizer Psalm ein wenig anzupassen. Enstanden ist das erste Produkt: "Swiss international Psalm".

Später kamen neue Songs in einer interkulturellen, schweizerisch-bosnisch-algerischen Zusammenarbeit, dazu. Lieder sind mehrsprachig, nicht selten politisch, wobei die Sprache teils innerhalb einzelner Strophen oder gar Sätzen wechselt. Wir nennen es Šuma Čovjek- Esperanto. Es folgt keiner Logik oder Grammatik, sondern dem Sinn und der Schönheit der Sprachen und Melodien: Arabisch, Englisch, Französisch, Serbokroatisch, Roma, Spanisch. Nicht selten wird aber auch die Musik zum Träger der Message, und die Sprache zum musikalischen Element. Man wippt den Kopf rauf und runter, die Füsse fangen an zu vibrieren... Sechs der Lieder die im letzten Jahr enstanden sind, sind der neuen EP "Babel" gelandet (https://itunes.apple.com/ch/artist/suma-covjek/id1061560283. Es ist ein vom bosnischer Sevdah (Liebeslyrik aus Bosnien) durchzogener Ethno Hybrid, der über die gängigen Balkan-Pop Klischées hinausreicht und Weltmusik - im mehrfachen Sinne - verkörpert.